Zu Besuch bei einem Supercomputer

Im Juni machte die Python-Programmier-AG einen Ausflug in das Konrad Zuse Institut  Berlin.

Dort steht der Supercomputer KONRAD – nach dem Instituts-Namensgeber Konrad Zuse. KONRAD ist einer von zwei Teilen der Norddeutschen Supercomputer Alliance (HLRN), dem leistungsstärksten  Supercomputersystem in Norddeutschland.

Der zweite Computer-Cluster steht  im Leibnitz Institut in Hannover und heißt dem entsprechend GOTTRIED.

Im Konrad Zuse Institut wurde den Teilnehmenden erklärt, was ein Computersystem zu einem Supercomputer macht, wie es funktioniert und in welchen Bereichen Supercomputer weltweit Anwendung finden. Darunter sind auch Themen, welche die meisten Menschen vermutlich nicht erwarten würden, wie zum Beispiel Medizin, und auch Überwachung  ist eines der am stärksten genutzten Einsatzfelder von Supercomputern. Weltweit existieren derzeit ungefähr 500 Supercomputer, der größte von ihnen  stand zu dem Zeitpunkt unseres Besuches in China, erklärte ein Dozent. Der ZIB-Computer KONRAD befand sich auf der Supercomputer Hierarchie dagegen „nur“ auf dem Platz 182.

Anschließend an den Vortrag besichtigte die Gruppe einige historische Computer, die nach heutigen Standards zum Teil wirklich seltsam aussehen, und wanderte dann in den Keller, in dem der Supercomputer steht. Dieser war in seinem Betrieb so laut, dass zum Schutz der Ohren Ohrenstöpsel notwendig waren.

Als Highlight des Ausflugs besuchte die Gruppe zum Schluss das 3D-Studio des Instituts. Hier wurden in Kinoatmosphäre beeindruckende  3D-Visualisierungen von komplexen Daten gezeigt. Solche Visualisierungen sollen dabei  helfen, vielschichtige Datensätze besser zu verstehen. Sehr spannend war beispielsweise Visualisierung des Eisenbahnnetzes der deutschen Bahn  in Verbindung mit dem Fahrplan, oder das virtuelle Aufrollen einer alten ägyptischen Papyrusrolle.

Alle Mitarbeitenden des Instituts waren sehr bemüht, das Thema „Supercomputer“ verständlich und spannend an die jungen Besucher und Besucherinnen zu vermitteln.  Danke hiermit  an alle Mitarbeitenden für diese sehr eindrückliche Führung durch das Institut!

Unser Fazit: Ein Besuch im Konrad Zuse Institut lohnt sich sehr.