Tools, Medienangebote & Tipps für Kindern, Jugendliche und Familien in Corona Zeiten

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus sind Schulen,  Kindertagesstätten, Spielplätze und Sportanlagen geschlossen. Kinder sollen dann überwiegend zuhause betreut werden. Wir möchten euch bei dieser Herausforderung mit einer Auswahl von interessanten Bildungs-, Informations- und Medienangebote unterstützen. 

 


Tools, Apps & Tipps für #digitales Lernen #homeschooling:

Die Berliner Medienkompetenzzentren helfen hier im Rahmen von jugendnetz-berlin & Medienbildung für GUTE SCHULE, die Herausforderungen mit Tipps zu geeigneten Tools und Apps für Schule, Jugendarbeit oder Familie zu bewältigen.

Die vorgestellten digitalen Werkzeuge sind größtenteils kostenfrei und für unterschiedliche Betriebssysteme verfügbar – von der Kommunikation & kollaborativen Zusammenarbeit über die Aufbereitung eigener Lerninhalte bis hin zu Plattformen mit weiteren Angeboten & Tutorials ist vieles dabei, welches einen spielerischen und kreativen Einsatz von Medien mit Spaß ermöglicht.

Öffentliche Bibliotheken Berlins:

 

Unsere Digitalen Angebote stehen Ihnen weiterhin zur Verfügung. Hier können Sie neben E-Books und Hörbüchern auch Filme und Musik downloaden und streamen.

 

 

Sport:

 

Bewegung und Sport zuhause? Ja, das geht! ALBA bietet ein Online-Programm „ALBAs tägliche Sportstunde“ an:

Montag bis Freitag um 9 Uhr: Kita-Sportstunde
Montag, Mittwoch und Freitag um 15 Uhr: Grundschul-Sportstunde
Dienstag und Donnerstag um 15 Uhr: Oberschul-Sportstunde

 Bei Youtube sind alle die Folgen zu sehen

Für Eltern:

Viele Freizeit zuhause und unsicher, wie die Familie durch die Woche kommt? Die Fachstelle für Suchtprävention Berlin hat sich mit dieser Frage beschäftigt und gibt uns ein Paar wichtge Tips:

  1. Tagesstruktur schaffen.
  2. Feste Medien Nutzungszeiten.
  3. Gemeinsame “Höhepunkte” in der Familie.
  4. Gemeinsame Familiezeiten.
  5. Bewegunf für alle.
  6. Füreinander da sein.

Ganzes Video hier

Sehr interessant ist auch das Klaviermodell. Mehr Streß, aber wenige Möglichkeiten, diesen abzubauen? Es geht anders als gewöhnt.. Hier wird das Klaviermodell erklärt.

 

Compass-Kurse der GS am Roedernplatz 

Alle Schüler*innen der 5. Klassen der Grundschule am Roedernplatz legen auch in diesem Jahr im Medienkompetenzzentrum den Computerführerschein »Net-Comp@ss« ab.

Viele  Infos zum Comp@ss Computerführerschein findet Ihr auf unserem Comp@ss-Blog (erstellt von M. Pueyo):

https://compassdieluecke.wordpress.com/

 

Medienbildung für Gute Schule – Medienlabor

Im Dezember letzten Jahres konnten wir erfolgreich das „Medienlabor“ mit unserer Pilotschule, der Schule am Rathaus, umsetzen.

 

Dabei führten wir zwei Projektwochen mit Schulklassen durch, um verschiedene Medienmethoden auszuprobieren und dabei zu erforschen, inwieweit diese sich gut mit Unterrichtsthemen vereinbaren lassen. Nach jeder Methoden-Erprobung werteten wir die jeweilige Medien-Methode mit den Lehrer*innen aus. Unsere Zielgruppe war eine Willkommensklasse mit Schüler*innen der Altersstufen 14-16, sowie eine achte Klasse aus dem Regelschul-Bereich.

Hier das Fazit der Lehrer*innen zum Projekt:

„Wir fanden das Projekt wirklich sehr abwechslungsreich. Man konnte Themen aus verschiedenen Richtungen betrachten und vielseitige Methoden und Apps kennen lernen, die man in der Schule durchaus einsetzen kann. Bei den Schülern kam das alles sehr gut an. Sie sind begeistert. Natürlich muss man in der Schule die technischen Voraussetzungen dafür haben. Früher an einer anderen Schule hatten wir einen Medienwart, der die Technik gewartet hat. Das wäre wichtig. Als Lehrer hat man fünf Minuten Pause und dann muss man das alles organisieren, das ist sehr schwierig. Wir und die Kollegen stehen generell sehr unter Zeitdruck wegen der Klassenarbeiten. Da ist es manchmal nicht so einfach, so ein Medienprojekt unterzubringen. Vielleicht könnte man auch mal eine Klassenarbeit weniger schreiben und dann so ein Projekt als Klausurersatzleistung bewerten. Das müsste natürlich im gesamten Rahmenplan und Schulprogramm berücksichtigt sein.“

Mehr Infos zum Projekt und zu den Förderern hier.

 

GestaltBar

Mit Schüler*innen der Schule am Rathaus Berlin-Lichtenberg führen wir im Rahmen unserer GestaltBar einen Computer- und Programmier-Kurs durch. Der Kurs basiert zum Teil auf den Online-Kurs-Modulen „Spielend programmieren lernen“ des Hasso-Plattner-Instituts der Universität Potsdam (Vgl. https://open.hpi.de/courses/pythonjunior2015) Hierüber lernen die Teilnehmer*innen die Windows- und Linux-Welt kennen und bauen über einen Linux-Server eine eigene Website auf.

Bildquelle: Gareth Halfacree / Flickr

Bildquelle: Gareth Halfacree / Flickr –

Zudem beinhaltet unsere GestaltBar praxisnahe „Tüfteleien“. Mithilfe von Makey Makey-Leiterplatinen oder den Raspberry Pi Mini-Computern werden die Schüler*innen Alltagselemente wie Bananen oder Knete als Controller von Computerspielen verwenden. Wir bauen auch Musikinstrumente und andere kleine Alltagsgegenstände. Programmiert werden die Spielinhalte mit Python oder der visuellen Programmiersprache Scratch.

Das Projekt wird umgesetzt im Rahmen der Förderung „GestaltBar – die digitale Werkstatt“ der Deutschen Telekom-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem JFF Instituts für Medienpädagogik.

Trickfilm von Tube TV

Die Tube TV-Gruppe beschäftigte sich in diesem Halbjahr schwerpunktmäßig mit dem Thema Trickfilm. Zunächst unternahmen wir erste Versuche auf dem iPad mit dem Programm StopMotion. Wir probierten vor allem die Legetechnik aus. Dann experimentierten wir mit dem Programm Pivot Animator auf dem PC. Hier können Strichmännchen Bild für Bild animiert werden und man kann eigene Hintergründe einfügen. Es entstand ein kleiner Film zum Thema „Zirkus“, der über folgenden Link auf unserem YouTube-Kanal angeschaut werden kann. https://youtu.be/gthuhNjkdv0
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Perspektive, Greenscreen und YouTube

Auch in diesem Schuljahr haben sich im Medienzentrum Schüler*innen der 7. und 8. Klasse von der Schule am Rathaus mit verschiedenen Medien beschäftigt. Ein Schwerpunkt war das Thema „Perspektive“, zu dem die Schüler*innen eigene Videoaufnahmen machten. Außerdem probierten sie sich vor dem Greenscreen aus. Der grüne Hintergrund konnte anschließend am Computer durch beliebige Bilder oder Videoaufnahmen ersetzt werden. Zum Ende des Kurses stand die Lieblings-Internetplattform der Teilnehmenden „YouTube“ im Fokus. Die Schüler*innen setzten sich mit dem Geschäftsmodell auseinander und begannen, eigene Beiträge zu produzieren.
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Fachtag mit Lehrer*innen

Im Rahmen unseres neuen Projektes Medienbildung für Gute Schule  und in Kooperation mit dem Regionalverband RV 1 fand am 22.05. die Fortbildung  »Filmbildung – Filmpraxis im schulischen Kontext« für Lehrer*innen und Erzieher*innen aller Schulstufen im Medienkompetenzzentrum statt.

Das Thema des Fachtags lautete:
Wie lässt sich Filmbildung in den Schulalltag integrieren? Innerhalb der Veranstaltung konnten die Lehrer*innen drei filmpraktische Methode kennenlernen und erproben:

1. Funktion und methodisches Vorgehren beim Erstellen eines YouTube-Erklärvideos

2. Möglichkeiten und Erstellen eines Stop-Motion- bzw. Trickfilms

3. Einsatzmöglichkeiten zum Erstellen eines Werbespots bzw. Social Spots

Das Projekt Medienbildung für Gute Schule wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin [jfsb] in Kooperation mit dem Landesprogramm jugendnetz-berlin organisiert.

Scratch – interaktiv Spiele programmieren

Schüler der 10. Klasse der RHS wagten sich Stück für Stück in die Welt der Spieleprogrammierung vor. Mit Scratch lassen sich Spiele wie bei Puzzlespiel erstellen, Spiel-Befehle zusammenklicken.

Einige Schüler entwickelten ein kleines Spiel, bei dem man einen Ball durch ein Layrinth manövriert, andere kein Spiel, sondern eine Geschichte, die als Animation erzählt wird.

Labyrinth-Prototyp
Labyrinth-Spiel

Neues aus der Computeria – Der Computerkurs für Senior*innen

Jeden Montag findet von 12,30 – 14,30 Uhr in unserem Medienzentrum der Computerkurs für Senior*innen statt. Hier können Senior*innen mit Fragen vorbeikommen, bei denen sie Hilfe benötigen. Egal ob Handy oder Computer, ob mit oder ohne Vorkenntnisse; jede*r ist Willkommen und wir beraten genau an dem Punkt, der gerade wichtig ist. Eine unserer längsten Teilnehmerinnen ist Frau Rohr. Sie begann ohne Vorkenntnisse und geht inwischen sehr versiert mit Handy und Computer um. Nun hat sie sogar eine eigene Internetseite, auf der man auch YouTube-Videos über ihre Leidenschaft – das Basteln – bewundern kann.

Hier finden Sie ihre Homepage: www.anitas-bastelei.de

Paranormal – eine interaktive YouTube-Geschichte

Unser Projekt „Paranormal“ ist abgeschlossen. Jugendliche mit und ohne Behinderungen erstellten im Medienzentrum Die Lücke eine interaktive YouTube-Geschichte.

Durch wählbare Fenster ermöglicht das Medium YouTube es, auszuwählen zwischen mehreren Handlungsoptionen. Das heißt, ich kann in einem YouTube-Video mit der Maus auswählen, wie eine Geschichte weiter gehen soll.

Die zwei Filme können auf unserem „Luecketreff“- YouTube-Kanal unter folgendem Link angeschaut werden kann:

https://www.youtube.com/user/Luecketreff

Das Projekt wurde gefördert von der Aktion Mensch / Förderaktion Noch viel mehr vor.